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Ein
Gebäudeautomationssystem, abgekürzt GA-System (engl.: BACS, Building
Automation and Control System), steht für vernetzte,
mikroprozessorbasierte Einrichtungen, die nach wie vor auch "DDC"
genannt werden. Die GA sorgt
gemeinsam mit ihren Betreibern - nahezu unsichtbar - dafür, dass der
Betrieb eines Gebäudes und seiner technischen Anlagen sicher, ökologisch und ökonomisch optimiert, und daher aufwandsarm abläuft. Ein
GA-System führt zuverlässig Regelstrategien im HLKE-Bereich aus. Es ist
auf Funktionserfüllung für die Betriebszeitoptimierung,
Höchstlastbegrenzung sowie der Heizkennlinienberechnung hin optimiert, und es informiert den Betreiber über neue Trends sowie
aktuelle und zurückliegende Betriebszustände.
Die technologischen
Funktionen der GA sind es, die diese Abläufe bewirken. Alle
Informationen die notwendig sind, damit ein Gebäude in seiner
Gesamtheit funktioniert, laufen in der Gebäudeautomation zusammen. Ohne
eine gewerkeübergreifende GA ist eine effiziente Betriebsführung nicht
mehr denkbar. Die Gebäudetechnik wäre ohne sie nicht beherrschbar und
nicht optimierbar. Das Gewerk hat sich zum Koordinationspunkt für alle Gewerke der Technischen Gebäudeausrüstung entwickelt.
Die GA verfügt über jene Daten, die für ein Energie- und
Betriebskosten-Controlling, aber auch für die Dokumentation eines
Öko-Audit-Systems benötigt werden. Ein Nachweis des störungsfreien
Betriebs ist möglich. Instandhaltungsrelevante Daten der technischen
Anlagen und entsprechende Statistiken sind im GA-System verfügbar.
Zugleich dient die GA als Werkzeug für die Managementaufgaben wie
Analyse, Anpassung und laufende Verbesserung der Betriebsweisen oder
zur Umgehung von technischen Störungen.
Wenn ein Gebäudeleitsystem, ein Gebäudemanagementsystem oder ein
Gebäude-Energiemanagementsystem die Anforderungen der Internationalen
Normenreihe DIN EN ISO 16 484 erfüllt, darf es als ein
Gebäudeautomationssystem (GA-System) bezeichnet werden (DIN EN ISO 16
484-2, 3.31).
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