Energieausweis für Gebäude - die neue EnEV

Unter hohem Zeitdruck wurde die DIN V 18599 fertiggestellt, damit ab 2006 Nichtwohngebäude energetisch bewertet werden können. Doch sind die neuen Rechenverfahren und Richtlinien schon praxisreif?

Das sollte der Feldversuch im Auftrag des Bundesministerium für Verkehr, Bau und Wohnungswesen (in Zusammenarbeit mit der DENA Deutsche Energie Agentur) herausfinden.

Wir waren Teilnehmer dieses Feldversuches und prüften anhand unseres Projektes "Schulzentrum Schifferstadt".

Unabhängig vom Feldversuch wurden bereits von uns weitere Studien durchgeführt und umgesetzt, z. B.

  • Universität Mainz
  • BASF-Ludwigshafen
  • Diakoniekrankenhaus Speyer
  • St. Marienkrankenhaus, Lampertheim
  • Kreissparkasse Rhein-Pfalz
  • Schulen und
  • Wohn- u. Geschäftshäuser 

Seit 1. Mai 2014 gelten neue Anforderungen in der EnEV:

nach DIN V 18599

  • Beleuchtungs-Energiebedarf wird mitgewertet
  • Klimaenergiebedarf wird mitgewertet
  • gibt es Inspektionspflicht für Klimaanlagen
  • und der Energieausweis ist Pflicht

Der Aufwand zur Erstellung der gesetzlich geforderten Energieausweise zeigt sich nach unseren inzwischen vielfältigen Erfahrungen sehr unterschiedlich. Es ist stark davon abhängig, welche Unterlagen zu dem Gebäude vorhanden sind und wie viel der Ingenieur selbst ermitteln / erstellen muß.

Es existieren zwei Arten des Energieausweises:

  • Der Verbrauchsenergieausweis
  • Der Bedarfsenergieausweis

Aussagen zu: Wann wird welcher Ausweistyp gefordert bzw. wann ist er sinnvoll, sowie Vorschläge zur Vorgehensweise einer energieeffizienten Sanierungsabfolge sind das Ergebnis unserer Beratungsleistung.

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